Deutschland und die Welt im Corona-Fieber

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PZ-Martin
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Re: Deutschland und die Welt im Corona-Fieber

Beitrag von PZ-Martin » Mi 29. Jul 2020, 18:03

Ich bin Ausbilder für Maschinen- und Anlagenführer, also ein Beruf den auch jemand mit Sehschwäche und 2 linken Händen ohne Probleme ausüben kann. Und ich muss leider sagen es gibt keine Hoffnung für die Zukunft. Null.
Das Schienbein irgendwo angestoßen, krank. Gesehen wie sich jemand das Schienbein anstößt, krank. Mittwoch für nächsten Montag Urlaub beantragt wegen Festival, abgelehnt wegen zu kurzfristig, krank.
Ich bin immer froh wenn ich zur Einarbeitung mal Erwachsene habe und 2 Wochen kein "Digga, Lamborghini, Headshot, saaaaafe" hören muss.
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Zircus
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Re: Deutschland und die Welt im Corona-Fieber

Beitrag von Zircus » Mi 29. Jul 2020, 18:11

Nunja.....dann ist der angedrohte Volkstod einerseits zwangsläufig und andererseits nicht so schlimm.....
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rob
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Re: Deutschland und die Welt im Corona-Fieber

Beitrag von rob » Mi 29. Jul 2020, 19:23

Borsti hat geschrieben:
Mi 29. Jul 2020, 08:48
Georghansafan hat geschrieben:
Mi 29. Jul 2020, 02:44
Jeder Beruf wird benötigt.
Als Gegenbeispiel fällt mir spontan die "Werbebranche" ein...
Gender Studies! Und nach 14 Semestern dann merken, dass man arbeitslos ist.

PZ-Martin
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Re: Deutschland und die Welt im Corona-Fieber

Beitrag von PZ-Martin » Mi 29. Jul 2020, 19:25

@Zircus
Müsste man mal bei anderen untergegangenen Hochkulturen nachfragen was sie rückblickend besser hätten machen können.

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Re: Deutschland und die Welt im Corona-Fieber

Beitrag von Boeller » Mi 29. Jul 2020, 19:41

PZ-Martin hat geschrieben:
Mi 29. Jul 2020, 18:03
Ich bin Ausbilder für Maschinen- und Anlagenführer, also ein Beruf den auch jemand mit Sehschwäche und 2 linken Händen ohne Probleme ausüben kann. Und ich muss leider sagen es gibt keine Hoffnung für die Zukunft. Null.
Das Schienbein irgendwo angestoßen, krank. Gesehen wie sich jemand das Schienbein anstößt, krank. Mittwoch für nächsten Montag Urlaub beantragt wegen Festival, abgelehnt wegen zu kurzfristig, krank.
Ich bin immer froh wenn ich zur Einarbeitung mal Erwachsene habe und 2 Wochen kein "Digga, Lamborghini, Headshot, saaaaafe" hören muss.
Sicherlich gibt es heute mehr junge Leute, die das wie du beschrieben hast ausnutzen. Aber man darf auch nicht vergessen das Deutschland einfach die Modernisierung total verpennt hat, die man sich mit dem Umschwung in den 2000ern von Handwerk zu Studium zwangsweise auferlegt hat. Das ist sicher nur ein Grund, aber auch einer, den man in Deutschland nicht ausser Acht lasen darf.
Ich kann jetzt natürlich nur von meinen Beispiel aus sprechen und meinen Erfahrungen. Ich habe als Schlosser angefangen und bin mittlerweile Techniker für Maschinenbau im Büro, aber in der selben Firma, weil ich auf die ganze Scheiße keinen Bock mehr hatte. Vorallem hat man auch bei uns den Umschwung auf die moderne und den Generationenwechsel verpasst. Alle Leute die bei uns was zu sagen haben, sind noch in der DDR aufgewachsen und arbeiten auch so wie in den VEB, nur das sie heute nicht mehr betrunken sind.
Da ich mich mittlerweile durch den Techniker etwas hochgearbeitet habe springt mir trotzdem die pure Ignoranz der Anfang 60er entgegen. Neuerungen? Modernisierung? Neue optimierte Arbeitsabläufe? Was will der Jungspund denn! Und das obwohl ich mit Lehre nun schon 15 Jahre im Betrieb bin.
Weiter geht es mit den Maschinenpark. Da werden bei uns Leute ausgebildet an Maschinen, die schon mein Opa nach dem Krieg bedient hat. Welchen Lehrling willst du damit denn überzeugen, während im Rest der Welt die Leute an automatisieren Maschinen ihre Teile Drehen, Fräsen und Schweißen?
Weiter geht's, der Meister, natürlich auch kurz vor der Rente soll die jungen Leute ausbilden. Die werden dann wie damals erstmal 5 Wochen zum feilen und Bohrer schleifen geschickt. Putzen und fegen natürlich nicht vergessen. Danach machen die dann einfach Handlanger Arbeiten und nach 3 Jahren wundert man sich dann, warum der nix kann oder er hat das erste mal eine Flex in der Hand, denn feilen tut man ja heute nicht mehr und sägt sich den Finger ab.
Das wird sich erst alles in ca. 10 Jahren wieder ändern, wenn die alte Generation nichts mehr zu sagen hat.
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Borsti hat geschrieben:
Mo 13. Jul 2020, 22:14
Mir ist er bislang nicht aufgefallen, aber der Umstand, daß er in Osna war, läßt mich vermuten, daß er die offene Planstelle des Arschlochs auf dem Feld besetzen könnte.

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Re: Deutschland und die Welt im Corona-Fieber

Beitrag von Borsti » Mi 29. Jul 2020, 19:47

PZ-Martin hat geschrieben:
Mi 29. Jul 2020, 19:25
Müsste man mal bei anderen untergegangenen Hochkulturen nachfragen was sie rückblickend besser hätten machen können.
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Re: Deutschland und die Welt im Corona-Fieber

Beitrag von Hello_Schmitty » Mi 29. Jul 2020, 20:08

Scholle hat geschrieben:
Mi 29. Jul 2020, 11:21
Hello_Schmitty hat geschrieben:
Mi 29. Jul 2020, 00:31
Nur haben die Medien eben nicht die Macht die Verhältnisse zu ändern, dass kann nur die Bevölkerung.
Ich muss das mal aus dem langen Post reissen, aber das ist echt ein Witz. Hier ist doch seit langem klar, wer die Meinungen macht, die dann von der Politik pflichtschuldigst umgesetzt werden. Die Medien haben in meinen Augen hier mittlerweile eine Machtposition erreicht, die ich erschreckend finde. Dazu gehören für mich nicht nur Zeitungen oder TV, sondern auch die Abgründe des Internets wie bspw. Twitter und Co.
Na da vermischst du aber so einiges. Einerseits wird ständig von Staatsmedien fabuliert, die der Regierung nach dem Mund reden, dann haben sie auf einmal zuviel Macht und Einfluss auf die Politik. Was denn nu?

Die sozialen Medien um Twitter, Facebook und Co. sind doch schonwieder ne ganz andere Debatte. Wer liefert denn den Content auf den Plattformen? Richtig, die User. Also bald jeder Mensch mit nem Internetanschluss. Das dort jeder Spinner, egal mit welcher Weltanschauung dort eine Plattform finden kann beweist doch, dass wir hier ne freie Medienlandschaft haben. Wer das nicht glaubt der schaue nach China, Türkei usw.

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Re: Deutschland und die Welt im Corona-Fieber

Beitrag von Scholle » Mi 29. Jul 2020, 22:17

Hello_Schmitty hat geschrieben:
Mi 29. Jul 2020, 20:08


Na da vermischst du aber so einiges. Einerseits wird ständig von Staatsmedien fabuliert, die der Regierung nach dem Mund reden, dann haben sie auf einmal zuviel Macht und Einfluss auf die Politik. Was denn nu?


Ich weiss nicht warum, aber bei dir schwingt hier irgendwie immer ne Portion Arroganz mit durch. Ich bin nicht dein Lehrling oder irgend ein dummer Junge den du aufklären musst. Warum vermische ich einiges? Wäre es im Bereich des Möglichen, daß du mich einfach nicht verstehen willst oder kannst? Vielleicht hast du auch einfach nur eine andere Sichtweise? Soll es ja geben.
Ich rede nicht von Staatsmedien, warum legst du mir irgendwas in den Mund, was ich nicht behauptet habe? Im Übrigen schließt in deinem Satz, das eine das andere nicht aus. Hier befruchten sich in meinen Augen Medien bzw. Journalisten und Politik erfolgreich selbst. Da besitzen Parteien große Anteile an Verlagshäusern, Politiker haben offenbar unter Journalisten regelrechte Groupis, andererseits werden Leute wegen "falscher Likes" medial auf allen Plattformen einhellig ans Kreuz genagelt. Das die Ankläger der anderen extremen Seite offensichtlich mehr als nahe stehen, interessiert die Medien einen Scheiss. Wenn das für dich ausgewogen & neutral ist, für mich ist es das nicht. Mittlerweile lese ich am liebsten NZZ... das neue "Westfernsehen".

Hello_Schmitty hat geschrieben:
Mi 29. Jul 2020, 20:08
Die sozialen Medien um Twitter, Facebook und Co. sind doch schonwieder ne ganz andere Debatte. Wer liefert denn den Content auf den Plattformen? Richtig, die User. Also bald jeder Mensch mit nem Internetanschluss. Das dort jeder Spinner, egal mit welcher Weltanschauung dort eine Plattform finden kann beweist doch, dass wir hier ne freie Medienlandschaft haben. Wer das nicht glaubt der schaue nach China, Türkei usw.
Habe ich behauptet, daß es hier wie in China oder der Türkei läuft?
Ich habe allerdings schon den Eindruck, daß Politik und Stimmung immer mehr durch Twitter, FB und Co gemacht wird. Ständig wird sich empört, angeschuldigt, Themen hoch gekocht die in der analogen Welt einen großen Teil einen Scheiss interessieren. Und die Politik springt immer munter drauf an, wenn nur genügend "Meinungsmacher" im Internet tabula rasa spielen. Ich find´s widerlich.
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Re: Deutschland und die Welt im Corona-Fieber

Beitrag von WiederWindauchweht... » Mi 29. Jul 2020, 22:27

Ich habe mal gelesen dass Deutschland Zensurweltmeister ist.
Hatte nie richtig die Zeit nachzuforschen.
Auf Youtube, Twitter, Facebook und co soll in Deutschland am meisten zensiert werden.

Vielleicht kann ja einer was dazu schreiben.

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Re: Deutschland und die Welt im Corona-Fieber

Beitrag von lunky » Mi 29. Jul 2020, 22:56

WiederWindauchweht... hat geschrieben:
Mi 29. Jul 2020, 22:27
Ich habe mal gelesen dass Deutschland Zensurweltmeister ist.
Hatte nie richtig die Zeit nachzuforschen.
Auf Youtube, Twitter, Facebook und co soll in Deutschland am meisten zensiert werden.

Vielleicht kann ja einer was dazu schreiben.
Spontan würde ich mal sagen, dass das Blödsinn ist.
Wo hast du das denn gelesen? Und wie würdest du Zensur definieren?
"Das Entscheidende ist, wie gut man durchs Feuer geht."
(Charles Bukowski)

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