Rostock - Halle

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sebastian
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Re: Rostock - Halle

Beitrag von sebastian » Di 28. Jan 2020, 13:06

Naja so richtig erfolgreich waren wir ja trotz Spielertypen wie Kofler und Erdmann nicht :mrgreen:

Doppelpack85
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Re: Rostock - Halle

Beitrag von Doppelpack85 » Di 28. Jan 2020, 14:06

schroeder62 hat geschrieben:
Mo 27. Jan 2020, 22:42
Es ging mir nicht um erfolgreich oder nicht erfolgreich, sondern um Führungsspieler oder von mir aus aus Gegnersicht um A....Löcher. Und genau daran kranken wir seit Jahren. Klar waren Kofler und Erdmann sportlich limitiert, aber sie sind dahin gegangen wo es dem Gegner wehtut oder haben mal die eigene Mannschaft wachgerüttelt. Solche Typen, die mal vorangehen braucht man auch um Erfolg zu haben. Gerd Kische, Timo Lange, Juri Schlünz, Marcus Lantz, René Rydlewicz oder Stefan Beinlich in seiner ersten Hansazeit....all das waren solche Führungspersönlichkeiten. Die hatten sogar alle noch sportliches Format, das geht natürlich in der 3. Liga nicht mehr.

Wenn ich an Peter Wibran denke, könnte heute noch kotzen. In seinem letzen Heimspiel für Hansa gegen Bielefeld (2003) ließ in Veh damals 90 Minuten auf der Bank schmoren.
diese Führungsspieler Debatte ist so ein langweiliger alter Zopf. der sich nich mal belegen lässt. Punkte holt man durch Qualität, Spielglück und eine gute mentale Verfassung in der gesamten Mannschaft.
Effenberg,Sammer,Schweinsteiger und Co waren erfolgreich in ihren Mannschaften und mit ihren Mannschaften weil sie als aller Erstes hervorragende Fußballer waren. Wir dümpeln seit 10 Jahren so rum aus ganz anderen Gründen aber sicher nicht weil uns ein Führungsspieler wie Granatowski gefehlt hat. Wenn er denn überhaupt einer ist. Und man muss auch mal langsam verstehen das der Fußball der 90er und Anfang 2000 nichts mehr mit heute zu tun hat inklusive der Spieler. diese früher war alles besser Mentalität bringt uns nicht ein Stück weiter.
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Stefan1965
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Re: Rostock - Halle

Beitrag von Stefan1965 » Di 28. Jan 2020, 16:37

Doppelpack85 hat geschrieben:
Di 28. Jan 2020, 14:06
schroeder62 hat geschrieben:
Mo 27. Jan 2020, 22:42
Es ging mir nicht um erfolgreich oder nicht erfolgreich, sondern um Führungsspieler oder von mir aus aus Gegnersicht um A....Löcher. Und genau daran kranken wir seit Jahren. Klar waren Kofler und Erdmann sportlich limitiert, aber sie sind dahin gegangen wo es dem Gegner wehtut oder haben mal die eigene Mannschaft wachgerüttelt. Solche Typen, die mal vorangehen braucht man auch um Erfolg zu haben. Gerd Kische, Timo Lange, Juri Schlünz, Marcus Lantz, René Rydlewicz oder Stefan Beinlich in seiner ersten Hansazeit....all das waren solche Führungspersönlichkeiten. Die hatten sogar alle noch sportliches Format, das geht natürlich in der 3. Liga nicht mehr.

Wenn ich an Peter Wibran denke, könnte heute noch kotzen. In seinem letzen Heimspiel für Hansa gegen Bielefeld (2003) ließ in Veh damals 90 Minuten auf der Bank schmoren.
diese Führungsspieler Debatte ist so ein langweiliger alter Zopf. der sich nich mal belegen lässt. Punkte holt man durch Qualität, Spielglück und eine gute mentale Verfassung in der gesamten Mannschaft.
Effenberg,Sammer,Schweinsteiger und Co waren erfolgreich in ihren Mannschaften und mit ihren Mannschaften weil sie als aller Erstes hervorragende Fußballer waren. Wir dümpeln seit 10 Jahren so rum aus ganz anderen Gründen aber sicher nicht weil uns ein Führungsspieler wie Granatowski gefehlt hat. Wenn er denn überhaupt einer ist. Und man muss auch mal langsam verstehen das der Fußball der 90er und Anfang 2000 nichts mehr mit heute zu tun hat inklusive der Spieler. diese früher war alles besser Mentalität bringt uns nicht ein Stück weiter.
Naja, ganz so langweilig ist das nicht. Du brauchst auch Führungsspieler, neben den Dingen die Du genannt hast, völlig richtig. Und eine früher war alles besser Debatte war das ja nun hier nicht.

Die Mischung macht's. Aber ich finde, die haben wir mit Kolke, Breier oder Bülow. Die können mit ihrer Mentalität Leute mitnehmen. Darum geht's. Pepic, der diese Saison mit Leistung überzeugt und viel läuft. Wichtig ist, dass diese dann einen Verhoek auch zum Laufen bringen. Wenn diese das nicht schaffen, dann der Trainer. Schafft dieser das nicht, dann muss der Spieler auf die Tribüne.

Also wir haben schon echt nen paar coole Typen im Team. Übrigens wirkt der butzen auch immer gallig. Ich finde mit diesem Team kann man durchaus erfolgreich werden. Auch spielerisch gibt's viel bessere Ansätze wie manche Jahre zuvor.

Auch die Konsequenz Spieler loswerden zu wollen, spricht für unsere verantwortlichen. Immerhin schon 2 graupen weniger. ;)
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Marke
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Re: Rostock - Halle

Beitrag von Marke » Di 28. Jan 2020, 18:08

schroeder62 hat geschrieben:
Mo 27. Jan 2020, 22:42
Es ging mir nicht um erfolgreich oder nicht erfolgreich, sondern um Führungsspieler oder von mir aus aus Gegnersicht um A....Löcher. Und genau daran kranken wir seit Jahren. Klar waren Kofler und Erdmann sportlich limitiert, aber sie sind dahin gegangen wo es dem Gegner wehtut oder haben mal die eigene Mannschaft wachgerüttelt. Solche Typen, die mal vorangehen braucht man auch um Erfolg zu haben. Gerd Kische, Timo Lange, Juri Schlünz, Marcus Lantz, René Rydlewicz oder Stefan Beinlich in seiner ersten Hansazeit....all das waren solche Führungspersönlichkeiten. Die hatten sogar alle noch sportliches Format, das geht natürlich in der 3. Liga nicht mehr.

Wenn ich an Peter Wibran denke, könnte heute noch kotzen. In seinem letzen Heimspiel für Hansa gegen Bielefeld (2003) ließ in Veh damals 90 Minuten auf der Bank schmoren.

Führungsspieler und A...Löcher sind doch nicht das selbe. Deine genannten Spieler waren Führungsspieler aber keine A...Löcher. Nagut Rydlewicz mit Abstrichen, deshalb ist er wahrscheinlich in die Warnow gefallen. 8-)

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Re: Rostock - Halle

Beitrag von schroeder62 » Di 28. Jan 2020, 22:36

Führungsspieler ODER A...Löcher hatte ich geschrieben, nicht UND.

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Re: Rostock - Halle

Beitrag von Fuß-baller » Mi 29. Jan 2020, 00:22

Moin,

habe versucht meine Analysen "über die Winterpause" etwas zu verbessern - kürzer und trotzdem detaillierter. Nachfolgend die Auswertung der 1. Halbzeit des Spiels gegen Halle. Viel Spaß.

Allgemein - 1. Halbzeit:
Erstes Spiel der "Rückrunde" zu Hause gegen Halle - Hinspiel 0:1. Hansa mit einem eher defensiveren 5-2-3 Grundsystem: Kolke - Scherff, Reinthaler, Sonnenberg, Riedel, Ahlschwede - Pepic, Butzen - Vollmann, Breier, Opoku. Halle hingegen mit einem eher offensiveren 5-1-2-2/(3-1-4-2) Grundsystem: Eisele - Drinkuth, Mai, Kasternhofer, Vollert, Göbel - Syhre - Guttau, Bahn - Boyd, Sohm. Besonders aus Hansa Sicht, dass Butzen erstmalig in der Liga auf der 6 spielte und Opoku mit zunehmender Spieldauer seine rechte Seite häufiger aufgab und zu Vollmann und Scherff auf links dazustieß.

Analyse 1. Halbzeit:
Defensive:
Hansa spielte bei gegnerischem Spielaufbau fast immer ein Mittelfeldpressing (sehr selten Angriffspressing) und versuchte oftmals bei Ballverlust, diesen direkt innerhalb weniger Sekunden wieder zu erlangen. Die Mannschaft agierte stets sehr kompakt, ließ lediglich eine Torchance sowie eine Torgelegenheit aus dem geordneten Spielaufbau Halles zu und konnte etliche Ballgewinne durch abgefangene Pässe (insgesamt 31 - Pepic & Scherff jeweils 4) sowie in Pressingsituationen bei Zweikämpfen am Boden (inklusive Annahme-/Mitnahmefehler insgesamt 19 - Butzen 4, Sonnenberg 3) für sich verbuchen. Des Weiteren zwang man Halle zu geschlagenen/unkontrollierten Bällen, was zu 31 Ballgewinnen führte. 4-mal schlug "die Abseitsfalle" zu - ein sehr positiver Wert.
Gefährlich wurde es für Hansa bei Standardsituationen mit hohen Flanken in den Strafraum (2-mal Ecke, 1-mal Freistoß). Aufgrund der geringen Anzahl an defensiv kopfballstarken Spielern (Reinthaler, Sonnenberg) sollte man gegnerische Ecken und Freistöße - wenn möglich - vermeiden.
In Minute 31 und 39 kam es zu zwei krassen individuellen Fehlern im Spielaufbau von Ahlschwede und Pepic. Die Ballverluste erlaubten Halle zwei aussichtsreiche Konter, die bis zum Abschluss nicht mehr verteidigt werden konnten. Der erste Abschluss ging aus 11 Metern neben das Tor, den zweiten aus 18 Metern hielt Kolke, trotz der von Sonnenberg verursachten Richtungsänderung, per Glanzparade (siehe Bilderreihe).

Min 38:40 - Ballverlust Pepic im Dribbling 1 gegen 2 - Konter 3 gegen 4 - Pass auf Linksaußen
Pepic_Ballverlust_01.JPG
Min 38:50 - Boyd (Nr. 13), im Dribbling gegen 3, kommt zum Abschluss - Sonnenberg fälscht ab - Kolke hält
Pepic_Ballverlust_02.JPG
2-mal kam es in der 1. Halbzeit zu Chipbällen hinter die 3er-Kette (11. & 32. Spielminute). Daraus entstanden eine Torchance und eine Torgelegenheit. Die Tiefenstaffelung bzw. das sich anschließende taktische sowie Zweikampfverhalten stimmten in diesen Situationen nicht. Das Beispiel aus Minute 32 folgend in Bildern:

Min 31:24 - Chipball in die Schnittstelle hinter Sonnenberg und Riedel - Reinthaler geht mit Boyd (Nr. 13) mit - alles okay
Chipball_01.JPG
Min 31:27 - Boyd (Nr. 13) sichert den Ball - Riedel doppelt nicht und kreuzt mit seinem Gegenspieler mit - Boyd (Nr. 13) legt ab
Chipball_02.JPG
Min 31:28 - Torschuss aus 17 Metern - Butzen zu spät - Kolke hält
Chipball_03.JPG
Offensive:
Lange Passstafetten konnte man von Hansa im geordneten Spielaufbau in der 1. Halbzeit nur selten beobachten (insgesamt 31 Ballverluste nach Pässen - Butzen 7; Opoku & Riedel 5). Lediglich 5-mal schaffte man es den Ball länger als 5 angekommene Pässe in den eigenen Reihen zu halten (7, 8, 11, 12 & 18 Pässe). Der Ertrag dabei war gering - 5 Ballverluste, 0 Torchancen sowie 0 Torgelegenheiten. Nichtsdestotrotz ließ man den Gegner bis zu einer Minute ohne Ballkontakt laufen. Die Ziele Hansas schienen eher andere zu sein: Entweder versuchte man in brenzligen Situationen resolut zu klären (bzw. war nicht in der Lage den Ball in der Mannschaft zu halten) oder man suchte nach Ballgewinn schnellstmöglich den Weg in die Spitze.
Dies führte einerseits zu insgesamt 31 Ballverlusten nach geschlagenen/unkontrollierten Bällen (Scherff 8; Sonnenberg 5) sowie zu insgesamt 21 Ballverlusten nach Annahmen/Mitnahmen/Zweikämpfen am Boden (Scherff 6; Pepic & Vollmann 4). Gleichzeitig entstanden jedoch alle 8 Torchancen sowie 3 Torgelegenheiten Rostocks mithilfe von weniger als 6 gespielten Pässen nach Ballgewinn bis zum Torabschluss. Das Umschaltspiel war grandios und gerade Vollmann, Breier und Opoku harmonierten sehr gut miteinander. Größtenteils nutzte man die Schnelligkeitsvorteile Opokus sowie die taktische Unzulänglichkeit Halles, mit nur einem 6er + 3er-Kette zu spielen, gnadenlos aus. Das wohl beeindruckendste Beispiel nachstehend als Bilderreihe:

Min 14:14 - Ballgewinn - Pass abgefangen von Scherff - Vollmann kommt an den Ball
Umschaltspiel_01.JPG
Min 14:16 - Vollmann mit sehr guter Mitnahme - Breier, Opoku & Scherff sprinten in Position - Vollmann spielt auf Breier
Umschaltspiel_02.JPG
Min 14:18 - Breier bindet den Ball sehr gut - Opoku & Scherff in höchstem Tempo
Umschaltspiel_03.JPG
Min 14:20 - Breier mit perfektem Pass auf Opoku - Torschuss aus 12 Metern - neben das Tor
Umschaltspiel_04.JPG

Statistik:
Um den Fließtext kurz zu halten und trotzdem für User, die Bock drauf haben, einen detaillierten Einblick in die Leistung der Spieler und der Mannschaft zu geben, anbei die folgenden Statistiken. Grün = "positiv/sehr gut", rot = "negativ/verbesserungswürdig", orange = "zu beobachten".
Statistik_Halle_Rueckspiel_1HZ_01.JPG
Statistik_Halle_Rueckspiel_1HZ_02.JPG
Statistik_Halle_Rueckspiel_1HZ_03.JPG
Statistik_Halle_Rueckspiel_1HZ_04.JPG
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Re: Rostock - Halle

Beitrag von Bono » Mi 29. Jan 2020, 19:11

Fuß-baller hat geschrieben:
Mi 29. Jan 2020, 00:22
Stark. Mir gefällt Deine Betrachtung jetzt noch besser!
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Re: Rostock - Halle

Beitrag von Schorschi » Mi 29. Jan 2020, 20:37

1 zu 0 gegen Halle.
Mit Glück,Können ,Geschick und mit unserem Torwart wurde der Sieg erkämpft und erzwungen.
3 wichtige Punkte für den Klassenerhalt geholt.
Schöner Jahresauftakt!

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Re: Rostock - Halle

Beitrag von Hansa4ever » Mi 29. Jan 2020, 22:10

Schorschi hat geschrieben:
Mi 29. Jan 2020, 20:37

3 wichtige Punkte für den Klassenerhalt geholt.
Dafür fehlen dann voraussichtlich noch 14 Punkte aus 17 Spielen. Meinst du, dass schaffen wir? :?
"Fußball und Hansa Rostock ist ein bisschen mehr als 1. Bundesliga" (Rosti, 30.06.07)

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Re: Rostock - Halle

Beitrag von Fuß-baller » Fr 31. Jan 2020, 14:05

Moin,

der Vollständigkeit halber noch die Analyse der 2. Halbzeit.

Das Spiel glich sehr dem der 1. Halbzeit, nur dass es noch umkämpfter und chaotischer zuging (geschlagene Bälle Hansa 1. HZ 45 - 2. HZ 65; angekommene Pässe Hansa 1. HZ 132 - 2. HZ 81). Bis zum Tor Rostock die etwas bessere Mannschaft (Torchancen/-gelegenheiten Hansa 3/2; Halle 2/0). Das 1:0 technisch, taktisch und kämpferisch ein Gänsehautmoment mit vielen kleinen Highlights in der Vorbereitung des Treffers (siehe Bilderreihe).

Min 63:47 - Spielaufbau Halle - Ballgewinn Opoku nach einem Zweikampf nahe der Mittellinie (das einzige Mal im Spiel)
Halle_Rueckspiel_Tor_01.JPG
Min 63:49 - Opoku perfekter Pass in die Schnittstelle auf Breier (3 Gegenspieler überspielt)
Halle_Rueckspiel_Tor_02.JPG
Min 63:55 - flüssige Mitnahme Breiers - Dribbling gewonnen (1 Gegenspieler) - Übersicht behalten - Rückpass auf Vollmann
Halle_Rueckspiel_Tor_03.JPG
Min 63:57 - Vollmann dieses Mal nicht mit einer Direktabnahme - Dribbling gewonnen (1 Gegenspieler) - ruhiger überlegter Abschluss - Tor
Halle_Rueckspiel_Tor_04.JPG
Danach Hansa fast ausschließlich in der Defensive. Offensiv kaum noch längerer Ballbesitz und lediglich 2 Torchancen bis zum Ende des Spiels. Halle hingegen zwar aus dem Spiel heraus nur mit 2 Torgelegenheiten, nach Standards jedoch wie schon in Halbzeit 1 brandgefährlich - 3 Torchancen (3-mal infolge einer Ecke). Gegen Bayern II bzw. in den kommenden Spielen stellen sich mir drei Fragen:

#1 Kann Hansa der Defensivschwäche bei gegnerischen Standards irgendwie entgegenwirken, indem sie z.B. keine Ecken sowie Freistöße zulassen?

#2 Mit der 5er-Kette und Butzen auf der Doppel-6 ist die Aufstellung eher defensiv und auf schnelle Ballvorträge in die Spitze als auf langen Ballbesitz ausgelegt. Hält Hansa diese Form zu spielen durch (Stichworte andauerndes Gegenpressing, schnelles sprintintensives Umschalten bei Ballgewinn, wenig Entlastung durch eigenen Ballbesitz)?

#3 Wie agiert Rostock, wenn sie 0:1 in Rückstand geraten? Können sie dann mit dieser Aufstellung ein wirkungsvolles Offensivspiel gegen einen etwas tiefer stehenden und abwartenden Gegner aufziehen und ein Spiel drehen?

Statistik:
Grün = "positiv/sehr gut", rot = "negativ/verbesserungswürdig", orange = "zu beobachten".
Statistik_Halle_Rueckspiel_2HZ_01.JPG
Statistik_Halle_Rueckspiel_2HZ_02.JPG
Statistik_Halle_Rueckspiel_2HZ_03.JPG
Statistik_Halle_Rueckspiel_2HZ_04.JPG
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