Stellungnahme der Fanszene Rostock e.V.

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Roman
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Stellungnahme der Fanszene Rostock e.V.

Beitrag von Roman » Mi 3. Okt 2012, 10:38

[b]Stellungnahme der Fanszene Rostock e.V. zum Artikel vom 2. Oktober in der Schweriner Volkszeitung. [/b] Die Schweriner Volkzeitung (SVZ) berichtete in ihrer Ausgabe am 2. Oktober 2012 über Vorkommnisse beim Drittliga-Fußballspiel zwischen dem F.C. Hansa Rostock gegen den VfL Osnabrück auf der Westtribüne. In einem Artikel wird geschrieben, dass 200 bis 300 Vermummte - vom so genannten schwarzen Mob - andere Fans einschüchterten und selbst Kinder angegriffen haben sollen. Diese Darstellung ist falsch und entzieht sich jeder Grundlage. „Man kann den Eindruck gewinnen, dass der Autor sich für die neue Medienpartnerschaft beim Vorstand des F.C. Hansa bedanken möchte und hierfür journalistische Grundprinzipien wie gründliche Recherche oder Unabhängigkeit komplett über den Haufen wirft“, sagt Roman Päsler, Vorstandsvorsitzender der Fanszene Rostock e.V.. Diese offensichtliche Unwahrheit wird auch daran deutlich, dass die SVZ im Online-Artikel ein Foto von einem Auswärtsspiel in Aalen heranzieht, welches aus der vorletzten Saison stammt. Ein Foto von der Westtribüne während des Spiels gegen den VfL Osnabrück vom Wochenende würde dem Leser zeigen, dass die suggerierten Eindrücke haltlos sind. Unter den etwa 150 bis 200 Fans der aktiven Fanszene war niemand vermummt und es wurden auch keine anderen Fans eingeschüchtert. Dadurch, dass die Fans das Spiel stehend verfolgten, kann es für einige andere Fans zu Einschränkungen der Sicht gekommen sein. Viele andere Zuschauer hatten sich aber mit dem Umstand arrangiert und die zahlreichen anderen freien Plätze ohne Sichtbehinderung genutzt. So kam es während des Spiels, wie auch schon bei vorangegangen Spielen auf der Osttribüne, zu keinen besonderen Zwischenfällen im Fanbereich. Hintergrund: Die Fanszene Rostock e.V. kritisiert den Hansa-Vorstandsvorsitzenden Bernd Hofmann schon länger dafür, ohne jegliches alternatives Konzept an der Schließung der Südtribüne auch in dieser Saison festzuhalten. Hier werden 3000 Fans vor den Kopf gestoßen und sich selbst überlassen. „Es ist einfach nicht hinnehmbar, dass aufgrund der Konzeptlosigkeit des Vorstandes die Fans diskreditiert werden, wenn diese sich dann auf anderen Tribünenbereichen einfinden müssen, weil ihr alter Platz im Stadion geschlossen bleibt“, erklärte Roman Päsler. Der Vorstand des F.C. Hansa Rostock ist mit seiner Taktik, die Problematik aussitzen zu wollen, auf ganzer Linie gescheitert. Nach Meinung der Fanszene Rostock e. V. ist der Vorstand mitverantwortlich, dass die Zuschauerzahlen im Stadion massiv rückläufig sind und sich auf einem in den letzten Jahren noch nie da gewesenen Niveau bewegen. Dadurch entstehen dem Verein erhebliche Mindereinnahmen, welche nur schwer kompensiert werden können. „Die Fanszene Rostock fordert von den Verantwortlichen im Verein, endlich tätig zu werden und ein tragfähiges Konzept für eine Stadionstruktur zu entwickeln und umzusetzen, welches von allen Besuchern im Stadion mitgetragen werden kann“, betonte Roman Päsler.

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