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lunky
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Beitrag von lunky » So 12. Nov 2017, 16:34

Fast [b]Glasgow Rangers – Celtic Glasgow[/b] Scottish Premiership, 7. Spieltag, Sa. 23.09.2017 Einmal im Leben dem Old Firm beiwohnen. Die Atmosphäre eines der ältesten Derbys weltweit, mit all seinen politischen, religiösen und sozialen Begleiterscheinungen, erleben. Das der Kartenerwerb schwer werden sollte (siehe Carsten und Flo eine Seite zuvor) wurde schon nach kurzer Internetrecherche klar. Völlig übertriebene Mondpreise auf einschlägigen Portalen, im Vorverkauf der Vereine erst spät Infos zum Verkaufsstart (teilweise konnte man schon Tickets für spätere Partien erwerben) und die waren dann, als es sie gab, auch eher ernüchternd: Tickets nur für Dauerkarteninhaber. Man ist ja aber nicht doof, also wurden schnurstracks die verschütteten Englischkenntnisse hervorgekramt und sich in einem Forum der Glasgow Rangers angemeldet, wo man DK-Inhaber nach Tickets fragen kann. Aber auch hier schnelle Ernüchterung. Man kennt sich untereinander (ähnlich wie im Hansaforum) und so besorgt man Tickets in der Regel nur für andere langjährige User. Als Ausländer hat man erst recht keine Chance. Irgendwie aber auch nachvollziehbar. Ich stelle es mir nervig vor, wenn gerade zu einem bestimmten Spiel immer nicht-Fans auftauchen und die eh schon hohe Kartennachfrage noch höher treiben. Daher frage ich also explizit nach Tipps und bin erfolgreich. Neben Pöbeleien und den üblichen Sticheleien bekomme ich wertvolle Tipps: Vorm Stadion auf Leute achten, die Karten hochhalten. Alternativ Geld in die Höhe halten, dann kommen die Verkäufer auch auf einen zu. Und – auch wenn die Erfolgsaussicht gering ist – es auch beim Schalter für zurückgegangene Tickets zu versuchen. Zwo, eins, Risiko – buchen wir also Flug und Hostel. Die Reise fängt gut an. In Bremen wird im Laufe des Vormittags bei Bauarbeiten eine Fliegerbombe gefunden, wodurch die halbe Innenstadt gesperrt ist. Darunter auch die Stephanibrücke über die Weser, die man queren muss, um zum Flughafen zu kommen. Also geht es kurzerhand „hintenrum“, schon bei Bremerhaven unter der Weser durch und dann vom Westen an den Flughafen zu kommen. Leider zieht sich die Entschärfung hin und da die Start- und Landeschneise den gesperrten Bereich touchiert, bleibt der Vogel einer irischen Billigfluglinie anderthalb Stunden länger am Boden als geplant. Als ich nach über einer Stunde Wartezeit in den wenig bequemen Sitzen dann doch so weit bin fünf Euro für ein Bier zu löhnen, klärt mich die Stewardess auf, dass am Boden kein Alkohol verkauft wird. Michael O’Leary weiß gar nicht, welche Einnahmequelle ihm da entgeht. Der Flug an sich verläuft gut und so landen wir Nachts in Edinburgh. Mit dem Shuttlebus geht es ohne große Probleme in weniger als 30 Minuten in die Innenstadt (es lohnt sich bereits Hin-und Rückfahrt zu kaufen) und nach weiteren fünf Minuten Fußweg hat man von der Station Haymarket aus das Hostel erreicht. Das ist überraschend urig in einer ehemaligen Kirche untergebracht. Da man als mitdreißiger inzwischen doch ein Mindestmaß an Komfort braucht, hatten wir uns in einem der wenigen Doppelzimmer mit eigenem Bad einquartiert. Eine weise Entscheidung, denn die Mehrbettzimmer bestehen aus Sperrholzplatten, die einfach in das Kirchenschiff eingezogen wurden. Hier hört man nicht nur jeden Furz aus dem Nachbarzimmer, nein man riecht ihn wahrscheinlich auch. Nach kurzer Erfrischung geht man zurück zur Haymarket Station und erprobt die hiesige Ess- (Black Pudding, White Pudding – helle und dunkle Grützwürste, obendrein noch im Bierteig frittiert, als wären die nicht so schon fettig genug) und Trinkkultur (mal andere Bier- und Cidersorten als in den Pubs in Deutschland). Der nächste Morgen beginnt recht früh, damit man rechtzeitig in Glasgow am Ibrox Stadium. Der Ticketkauf für die Bahn gestaltet sich recht leicht, selbst mein Kumpel, der nur spärlich englisch spricht, kommt mit dem Automaten zurecht. Für knapp 13 Pfund p.P. hin und zurück, da kann man nicht meckern. Zudem fahren stündlich 4-6 Züge zwischen Edinburgh und Glasgow, an Bord gibt es kostenfreies W-Lan, ohne Anmeldung oder ähnlichem Brimborium. Vor allem: Alle Züge sind absolut pünktlich. Davon kann man in Deutschland nur träumen. In Glasgow muss man – als Vorbote des Derbys – beim Kauf des U-Bahntickets ne Weile anstehen. Aber das können die Briten ja recht gut und diszipliniert. Die U-Bahn selber ist übrigens sehr einfach zu „erfahren“. Es gibt nur eine Linie. Wie einst Michael Schuhmacher fährt sie immer nur im Kreis. Es geht links und rechts herum, also muss man nur schauen, in welche Richtung das Ziel gerade näher liegt. Ankunft an der Ibrox Station. Massig Rangers Fans fluten die Straßen rund um das Stadion. Wir laufen umher, sehen aber zunächst keine Leute die Karten hochhalten. Also versuchen wir es an einem der Schalter für zurückgegebene Tickets. Erwartungsgemäß gibt es hier aber keine Karten. Dann entdecken wir endlich in losen zeitlichen und räumlichen Abständen Menschen, die eine Karte hochhalten. Leider verkauft jeder immer nur ein Ticket. Entweder waren wir zu spät vor Ort oder das ist die übliche Menge, die ein jeder verkaufen kann. Wie auch immer, wir entscheiden uns jedes Mal gegen einen Kauf, da wir nur zu zweit sind und zusammen sitzen wollen. Wir pokern und gehen davon aus, dass wir noch einen Verkäufer mit zwei Tickets finden. Das war ein Fehler. Als wir realisieren, dass wir keine zwei Sitze nebeneinander finden werden, scheint der Schwarzmarkt gerade leer geworden zu sein. Also flanieren wir noch kurz ums Stadion (um drei Viertel, der Gästebereich wird von der Polizei abgeschirmt, die in meinen Augen schwächer vertreten ist als bei so manchem Hansaspiel) als uns das Klischee eines alten britischen Fußballhools anspricht. Das Gesicht ist gezeichnet von vielen Schlachten und noch mehr Alkohol. Das wir ihn kaum Verstehen liegt weniger an den komplett fehlenden Schneidezähnen (kein Scherz!) als mehr an dem grausamen Glasgower Akzent. Als er realisiert, dass meine Begleitung HSVer ist, weicht seine leichte Aggressivität aber Begeisterung und erzählt irgendwas von einem Spiel in Hamburg und das er mit irgendwelchen Topleuten getrunken hätte. Naja, wir verziehen uns trotzdem in Richtung des Louden, einem Rangers Pub direkt vor der U-Bahnhaltestelle und schauen das Spiel dort. Ich muss mich zurückhalten, denn –auch wenn es wenig Hansastyle ist (ja ja, ich weiß, St. Pauli und so) – ich hege eher Sympathien für Celtic. Wie auch Abends zuvor wird das Bier schnell gezapft (wenig Kohlensäure sei Dank) und die Cider noch schneller. Im Stehen schauen wir das Spiel, der Pub ist erfüllt von Gesängen wovon ich das meiste nicht verstehe. Unter anderem irgendein Schmähgesang gegen Celtic, zur Melodie der inoffiziellen irischen Nationalhymne „Fields of Athenry“. Das Original kennt man spätestens seit der EM in Polen und der Ukraine. Klang gut, leider konnte ich den Inhalt nicht herausfinden. Zur Pause steht’s 0:0 und während das Niveau des Spiels überschaubar ist, ist die Stimmung prächtig. Celtic hat etwas mehr vom Spiel, gut sind sie aber auch nicht. Es fällt schwer sich vorzustellen, dass das Team in der Championsleague eine Chance haben könnte. Während Rogic das 1:0 für Celtic schießt, werden Brötchen mit Kochschinken verteilt. Diese sind kostenlos und sehen auch so aus. Etwas später gibt es ebenfalls kostenlos eine weitere Perversität der britischen Küche: Meat Pies. Da ich im Ausland generell einheimisches Essen probiere greife ich zu. Die Pies sind nicht unbedingt unlecker, aber das Zeug zu meinem neuen Lieblingsessen haben sie auch nicht. Nun ja, eine gute Grundlage zum Bierkonsum bieten sie aber mal. Fünfzehn Minuten nach dem 1:0 macht Celtic das zweite Tor. Obwohl noch fast 30 Minuten zu gehen sind, ist die Stimmung augenblicklich tot. Die Fans haben das Spiel aufgegeben, was man auch daran merken kann, dass der Pub immer voller wird. Die Fans verlassen das Stadion. Ich muss schmunzeln und weise meinen Kumpel darauf hin, dass sie sich den richtigen Verein für eine Fanfreundschaft ausgesucht haben. Wer schon mal gesehen hat, wie sich in der 60. Minute das Volksparkstadion leert, weiß was ich meine. Um eine interessante Puberfahrung reicher aber ohne die Befriedigung, das Old Firm im Stadion erlebt zu haben, drängeln wir uns in die U-Bahn und steuern die Station Kelvinbridge an.
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Beitrag von lunky » So 12. Nov 2017, 17:01

[b]Partick Thistle – FC Heart of Midlothium[/b] Scottish Premiership, 7. Spieltag, Sa. 23.09.2017 Als wir an der Station Kelvinbridge endlich die U-Bahn verlassen, sind wir froh. Die Züge sind annähernd Röhrenförmig und in der Mitte maximal zwei Meter hoch. Wenn die Bahn voll ist darf man sich zusammengekauert an den runden Rand quetschen. Hurra! Das gute an der schottischen Liga ist, dass man in Glasgow oft zwei Spiele an einem Tag gucken kann. Das Old Firm war mittags, so konnte man gemütlich am Nachmittag das Duell zwischen dem Glasgower Stadtteilclub Partick Thistle gegen dem FC Heart of Midlothium besuchen. Nach einem kleinen Fußmarsch bergauf, dicht an einem kleinen Fluss entlang und durch ein paar Wohngebiete hindurch erreicht man nach 20 Minuten das Firhill Stadium. Man kann es leicht übersehen, da die Haupttribüne (übrigens der Platz für die Auswärtsfans) von außen wie ein Wohnhaus aussieht und sich so nicht wirklich von der Umgebung unterscheidet. Ohne die an der Kasse anstehenden Fans der Hearts wären wir womöglich vorbeigelaufen. Obwohl beide Vereine in der gleichen Liga spielen wie Rangers und Celtic, ist man in einer ganz anderen Welt. Ein nettes kleines Stadion, mit Tribünen auf drei Seiten. Typisch Britisch leider alles Sitzplätze. Wir versorgen uns mit Tickets für den ‚Jacky Husband Stand‘ und können uns die Sitze im Wesentlichen aussuchen. Bis auf ein paar die für Dauerkarteninhaber vorgesehen sind. Die Angestellten und die handvoll Ordner sind sehr freundlich. Doch beim Verpflegungsstand der Schock: Es gibt kein Bier! Ein Alkoholverbot beim Old Firm kann ich ja nachvollziehen, aber es scheint, als wäre das Standard in der Liga. Somit fällt unsere Wahl auf Wasser und ich versuche noch zwei Pies. Eines mit in Ale mariniertem Steak (ihgitt) und eines mit Käse und Bohnen. Freunde werden ich und die britische Esskultur wohl nicht mehr. Das Spiel plätschert auf einem niedrigen Niveau daher, Hansa hätte in Schottland wohl das Potential für Platz drei. Teilweise ist das Spiel – typisch britisch – recht ruppig. Da werden auch regelmäßig Grätschen aus zwei Metern Entfernung ausgepackt. Die Spieler sind es wohl gewohnt und springen rechtzeitig hoch. Auf jeden Fall sieht der Schiri keinen Grund zu pfeifen und lässt vieles Laufen, was bei uns schon längst abgepfiffen und wohlmöglich mit einer Karte geahndet worden wäre. Interessant sind auch die Leistungen der Torhüter. Während das 1:0 für die Hausherren fällt, weil der Torhüter einen Ball beim Bücken zwischen den Beinen hindurchlässt, kloppt sein Gegenüber 90% der Abstöße ins Seitenaus. Ich muss an Loius Zwick denken. Wenn er sich in dieser Liga nicht unumstritten durchsetzen konnte, dann hat er definitiv nicht das Potential für die dritte Liga. Beim Anblick der Qualität der Keeper kann ich Dotchevs Entscheidung nachvollziehen. Der Support ist nicht so doll. Zwischendurch sind Heim- wie Auswärtsfans immer mal kurz laut mit Gesängen oder Rufen, aber einen organisierten Support gibt es nicht. Interessanterweise ist der Support auch nicht spielbezogen, er ist einfach mal da und dann wieder nicht. Auffällig ist dafür, dass fast jede Aktion mit Beifall belohnt wird. Hauptsache der Einsatz stimmt. Eine schöne Sache, irgendwie ist der Fußball hier so richtig puristisch, ursprünglich und ehrlich. Allein das war die Reise schon wert. Dazu passt auch, dass hinter uns ein älterer Mann mit einer Stimme, die man vermutlich im halben Viertel hörte, einen gegnerischen Spieler der gleich zu Spielbeginn vor unserem Block mit einer lächerlichen Schwalbe auffiel, die gesamte erste Halbzeit über mit Schimpftiraden belegte, sobald dieser in Hörweite war. Meistens ging es darum, dass er wie ein Mädchen spielen würde. Die Halbzeitpause fand ich beachtlich. Kein großer Rummelbums mit Gewinnspielen, dummen Gerede oder lauter Charts-Mucke. Es wurden einfach zwei mobile Tore vor der Tribüne aufgebaut, auf dass dann ein paar 9-10 jährige aus dem Nachwuchs spielten. Es gab kein aus und das Feld war recht kurz, so dass das Spiel schnell blieb und die Kiddies viele Tore machten. Die wurden von den Zuschauern dann auch beklatscht. Fand ich klasse! Reicht als „Halbzeitshow“ völlig aus und begeistert mit Sicherheit auch den Nachwuchs. Obskur: Während der Halbzeit läuft zudem das Maskotchen des Vereins umher, diverse Kinder im Stadion lassen sich mit diesem fotografieren. Das ist an sich nichts ungewöhnliches aber Partick Thisthle hat vermutlich das hässlichste Maskotchen der Welt. In der zweiten Hälfte wurden die Gäste aus Edinburgh dann stärker und erzielten völlig verdient den Ausgleich. Auch deren etwas fahriger Keeper hatte sich in der zweiten Hälfte gefestigt und konnte die wenigen Konter von Partick Thistle zunichte machen. Gerade nach dem Ausgleich in der 80. Minute wurden die gut 1500 Gästefans (ich war überrascht über die recht hohe Anzahl) nochmal so richtig laut. Die Hearts drückten doch der Siegtreffer wollte vor den insgesamt 5-6000 Fans nicht fallen. Das Unentschieden half beiden Clubs nicht wirklich weiter. Beim Verlassen des Stadions trafen wir dann zufällig noch auf eine andere Gruppe Deutscher, die wir auch schon im Flieger und auf dem Vorplatz des Ibrox gesehen hatten. Diese hatten sich schon vor dem Abflug mit Karten versorgt, wollten uns aber nicht so recht sagen wie und wo. Ich vermute, dass diese einfach tief in die Tasche gegriffen haben und sich im Internet eingedeckt hatten. Die fünf oder sechs Freunde saßen im Ibrox nicht zusammen und laut einigen war die Erfahrung auch nicht so doll. Die Stimmung sei mau gewesen und zudem hätte man von den weit vom Spielfeld entfernten Sitzplätzen kaum etwas sehen können und außerdem höllisch geschwitzt, weil über einem die Infrarotstrahler das Stadion wärmten. Das versöhnte mich wieder etwas mit unserem unerfolgreichem Versuch Karten zu erwerben. Am Stadion lege ich mir noch einen Schal des Partick Thistle zu, dabei fragt der Verkäufer begeistert woher wir seien. Er gibt uns und der anderen deutschen Reisegruppe Stecknadeln. Auf einer Europakarte sollen wir markieren, woher wir kommen. Schottischen Fußball werde ich mir auf jeden Fall wieder geben und kann es auch nur weiter empfehlen. Gerade abseits der großen Zwei erwarten einen kleine aber feine Stadien mit fairen Preisen und netten Leuten. Gerade die Fans der kleinen Vereine sind immer sehr erfreut, wenn Ausländer ihren Verein besuchen. [img size=200]https://img3.picload.org/preview/drawwwow/img_20170923_145711.jpg[/img] [img size=200]https://img3.picload.org/preview/drawwwlr/img_20170923_160036.jpg[/img] [img size=200]https://img3.picload.org/preview/drawwwla/img_20170923_165125.jpg[/img] [img size=200]https://img3.picload.org/preview/drawwwll/img_20170923_154059.jpg[/img]
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Beitrag von Hansaland_Brandenburg » So 12. Nov 2017, 20:32

Sehr schöne Berichte! Danke dafür ... Kann das sein das jemand aus dieser Runde auch schonmal bei Partick war? Mir kommt das Maskottchen so grausam bekannt vor. Achso, ne janz kleene Berichtigung: Der Gast beim letzten Spiel heißt "Heart of Midlothian" ;)

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Beitrag von Borsti » So 12. Nov 2017, 22:12

Laut Celtics HP macht der Ticketladen um 9.30 auf. Ich werde auch vor Ort sein und mein Glück versuchen :) wenn es nicht klappt, spielt um 15.00 immer noch Queens Park im Hampden.
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Beitrag von lunky » So 12. Nov 2017, 22:46

[quote="Hansaland_Brandenburg" post=868757]Sehr schöne Berichte! Danke dafür ... Kann das sein das jemand aus dieser Runde auch schonmal bei Partick war? Mir kommt das Maskottchen so grausam bekannt vor. Achso, ne janz kleene Berichtigung: Der Gast beim letzten Spiel heißt "Heart of Midlothian" ;)[/quote] Vielen Dank und gern geschehen. Will versuchen mal wieder mehr zu schreiben. Uwe war letztes Jahr (mit den Ropiraten?) bei Partick. Hab eben festgestellt, dass er auch das Maskottchen fotografiert hat. Letztes Jahr trug es noch [url=https://hanseator.com/2016/12/02/one-team-in-glasgow/]Schnurbart.[/url]
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Beitrag von SAW Andreas » Mo 13. Nov 2017, 20:12

[quote="Borsti" post=868785]Laut Celtics HP macht der Ticketladen um 9.30 auf. Ich werde auch vor Ort sein und mein Glück versuchen :) wenn es nicht klappt, spielt um 15.00 immer noch Queens Park im Hampden.[/quote]Bist du über den Jahreswechsel auch auf der Insel?

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Beitrag von Borsti » Mo 13. Nov 2017, 23:27

Yasser! Zuerst Malta und ab dem 23. (oder so) auf der Insel. -- Jemand nen Plan, was es mit dieser FanCard auf sich hat, die es nächstes Jahr zur WM geben soll? Muß ich mir da ne Platte machen?
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Beitrag von Flo KG MOB » Di 14. Nov 2017, 00:17

http://welcome2018.com/de/fan_guide/fan-id-and-football-tickets/fan-id/ So wie ich das rauslese bekommt man trotz vor Ort besorgter Tickets in Russland nur mit dieser Fan-ID um den Hals Zutritt zum Stadion. Gilt zudem als Visum, Fahrkarte...etc während der WM.

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Beitrag von Flo KG MOB » Di 14. Nov 2017, 00:19

....und dieser Fan Pass wird ausserdem nur ausgestellt wenn man den Kauf von einem oder mehrerer Tickets nachweisen kann... Also solltest du dir ne Platte machen;-)

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Re: GROUNDHOPPING!!!

Beitrag von zwei » So 18. Mär 2018, 21:03

14.3. FK Mlada Boleslav vs. Banik Ostrava

Offiziell 1021 Zuschauer fanden sich mittwochs 17 Uhr in der Skoda Stadt ein, um umgerechnet 2€ für das Pokalviertelfinale zu zahlen, davon ca 250 aus Ostrava. Für beide Vereine die einzige Chance international zu spielen. Mlada Boleslav (1 Punkt Vorsprung auf Abstiegsplatz 15) nach 8 Minuten in Unterzahl. Ostrava (Tabellen letzter mit 7 Punkten Rückstand auf den Nichtabstiegsplatz 14) mit Milan Baros ging nach einer guten Stunde in Führung, da war Baros aber grad ausgewechselt worden. Der Ausgleich folgte 3 Minuten später und nach 75 Min flog der Gästetorwart nach einer Notbremse vom Platz. Bei Temperaturen knapp über dem Gefrierpunkt kam es wie es kommen musste, Verlängerung und Elfmeterschießen. Die Heimelf legte vor, der 5. Schütze von Ostrava scheiterte am Torwart. Schade. Bis auf 3-4 Wechselgesänge von 2 älteren Herren war von der Heimseite nichts zu hören, die Gästefans haben dagegen durchgehend ihre Mannschaft lautstark unterstützt. Das Stadion ist auf 3 Seiten ausgebaut und fasst 5500 Zuschauer. Aufgrund der Dachkonstruktion fühlt man sich fast wie in einer riesigen Aral Tankstelle. Letztes Jahr fand dort sogar ein Länderspiel gegen Dänemark statt. Dort kamen aber auch nur knapp 1800 Zuschauer. Von daher ist der schwache Besuch wohl nicht ungewöhnlich.
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