LÄNDERSPIELE

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Joxer
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Re: LÄNDERSPIELE

Beitrag von Joxer »

Man sollte die "Mannschaft" einfach in "Schaft" umbenennen, dann werden die 87 anderen Geschlechter nicht ausgeschlossen... Außerdem sind dort Kerle mit Eiern auch nicht mehr erwünscht.
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beiNZ (Sa 21. Nov 2020, 22:31)
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Re: LÄNDERSPIELE

Beitrag von beiNZ »

Joxer hat geschrieben: Sa 21. Nov 2020, 21:17 Man sollte die "Mannschaft" einfach in "Schaft" umbenennen, dann werden die 87 anderen Geschlechter nicht ausgeschlossen... Außerdem sind dort Kerle mit Eiern auch nicht mehr erwünscht.
Aus "Dschland" wird "Schaft". Genial :lol: :lol: :lol:
Walle
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Re: LÄNDERSPIELE

Beitrag von Walle »

Darmok hat geschrieben: Fr 20. Nov 2020, 12:51 Meine These ist ua auch, die Situation spiegelt die Probleme unserer Gesellschaft wieder.

Links stehende Menschen lehnen alles ab, was mit Deutschland zu tun hat. Fahnenschwingen ist bäh und nationalistisch, Deutschland ist böse und soll verrecken.

Rechte haben erhebliche Probleme mit dem Auftauchen von Spielern, die eine andere Hautfarbe oder Herkunft haben.
Das letzte sehe ich kritisch. Da muss man schon extrem "rechts" oder extrem dumm sein, wenn man so denkt. Ich hatte bei Nationalspielern per se nie Probleme mit nicht-deutscher Herkunft. Spieler wie Cacao oder Klose (sprach mit 8 Jahren kaum ein Wort deutsch) waren für mich sogar Vorbilder - auch für die Integration. Probleme hatte ich immer erst dann, wenn die kulturellen "Mitbringsel" den Fußball überlagert oder eine größere Rolle gespielt haben, z.B. bei vielen Spielern mit muslimischem Hintergrund, oder wenn Spieler offensichtlich gar keine Motivation aus ihrer Nominierung ziehen.

Dennoch hast Du Recht, dass die Sicht auf die Nationalmannschaft auch auf die Gesellschaft übertragbar ist. Es gibt halt wirklich viele, die nichts mit Multikultur anfangen können und das betrifft LÄNGST nicht nur Deutsche oder gar Weiße. Das betrifft alle. Jeder möchte so homogen wie möglich leben - und das betrifft Ethnie, Religion, Kultur und Denkweise - weil Zusammengewürfeltes eben auch nicht sehr viel Gemeinsames vermittelt. Dadurch sinkt sukzessive die Zustimmung zu solchen Mannschaften - aber natürlich vor allem auch dann, wenn die Zustimmung zu der übergeordneten Klammer, zum gemeinsamen Nenner - Deutschland, das Deutsche - allgemein niedrig ist oder niedrig gehalten wird. Anders als zum Beispiel bei einer Vereinsmannschaft wie z.B. Hansa. Dort ist egal wer spielt, Hansa ist wichtig! Wobei ein Local Hero mit Sicherheit auch mehr Verbundenheit bewirkt als andere Spieler.
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